Unsere Heimat
Meine Liebe zur Natur und die tiefe Verbundenheit mit meiner Heimat haben mich zu den Bienen geführt. Ich stamme nicht aus einer langen Imkertradition, aber ich glaube, dass es darauf nicht ankommt. Viel wichtiger ist es, in unserer schnelllebigen Zeit innezuhalten, sich selbst wiederzufinden und die wahren Werte des Lebens neu zu entdecken.
Mutter Natur, unser gemeinsames Zuhause, wurde viel zu lange vernachlässigt. Dabei schenkt sie uns alles, was wir brauchen, um in Harmonie mit ihr zu leben. Doch allzu oft erheben wir uns über sie, ohne die Tiere, Pflanzen und die Erde, die uns umgeben, mit der nötigen Achtsamkeit zu behandeln.
Mit meiner Arbeit möchte ich mich daran erinnern, welche unglaublichen Möglichkeiten und Schätze uns die Natur bietet. Ich lade euch ein, auf den folgenden Seiten die Schönheit der Natur neu zu entdecken, ihre Wunder bewusst wahrzunehmen und euch von ihrer Kraft inspirieren zu lassen.
Begleitet wird jedes Thema von einer „kleinen Geschichte“, die euch auf eine Reise mitnimmt – eine Reise zurück zu den Ursprüngen, zu den Bienen und zu den wahren Werten des Lebens.
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und Entdecken!
Euer Schneidi
Unser Hauptstandort liegt auf unserem Grundstück im malerischen Stadtilm, Mitten im thüringischen Ilmtal. Hier, umgeben von blühenden Wiesen und sanften Hügeln, steht unser Bienenhaus – das Zuhause von 12 Königinnen und ihrem treuen Hofstaat.
Unsere Bienenstöcke sind nicht nur funktional, sondern auch liebevoll gestaltet: Jede Beute ist individuell bemalt und trägt eine eigene Hausnummer sowie den Namen ihres Regentins. Die Namen stammen von Frauen aus unserem Freundes- und Familienkreis – starke, kluge und warmherzige Persönlichkeiten, die unsere Bienenköniginnen symbolisch mit ihrer Stärke und Weisheit erfüllen.
Dieses liebevolle Detail verbindet uns noch mehr mit unseren Bienen und unterstreicht, wie sehr wir ihre einzigartige Rolle in der Natur schätzen.
"Der Tanz des Imkers und der Bienen"
In einem kleinen Tal, umgeben von Wäldern und blühenden Wiesen, lebte ein Imker namens Jakob. Für ihn war die Arbeit mit den Bienen kein Beruf, sondern ein Ruf – ein tiefer Ruf der Natur, dem er sein Leben gewidmet hatte. Seit seiner Kindheit hatte er die geheimnisvolle Verbindung zwischen den Bienen und der Erde gespürt. Seine Großmutter hatte ihm oft gesagt: „Ein wahrer Imker gehört zu den Bienen wie ein Blatt zum Baum.“ Sie spüren, wer zu ihnen war
Jakob verbrachte Stunden in den Feldern, beobachtete, wie die Bienen zwischen den Blumen tanzten, und hörte dem Summen zu, das wie eine Melodie der Natur klang. Er wusste, dass diese Summe mehr war als nur Geräusche – es war die Sprache der Bienen, die Sprache von Mutter Erde
Jedes Jahr, wenn der Frühling kam und die Blumen zu blühen begannen, empfand Jakob, wie das Leben in der Erde wiederverkauft. Die Bienen verließen ihre Stöcke, um Nektar zu sammeln, und Jakob wusste, dass dies nicht nur ein Kreislauf des Lebens war, sondern ein Tanz, an dem er teilnahm. Er fühlte sich tief verbunden mit den Bienen, die ihm ihr Vertrauen schenkten. Er behandelte sie nicht als bloße Honigsammler, sondern als Partner im ewigen
Wenn er seine Bienenstöcke öffnete, tat er es mit der gleichen Sorgfalt, mit der die Erde ihre Schätze enthüllte. Die Bienen summten sanft um ihn herum, nie in Eile, nie aggressiv. Jakob sprach oft leise mit ihnen, als sie seine Worte verstehen würden. „Ich bin ein Teil von euch“, sagte er manchmal. „Und ihr seid ein Teil von mir. Zusammen arbeiten wir mit der
Eines Abends, als die Sonne tief über den Hügeln stand und das Licht golden über die Wiesen floss, setzte sich Jakob auf einen Stein neben seinen Bienenstöcken. Der Duft der Blumen und des warmen Honigs liegt in der Luft. In diesem Moment wurde ihm klar, dass er nicht nur der Hüter der Bienen war, sondern auch ein Hüter der Erde. Ohne die Bienen gibt es keine Bestäubung, und ohne die Bestäubung keine Früchte.
„Wir sind alle verbunden“, dachte er. „Die Bienen, die Blumen, die Bäume und ich – wir alle tanzen im Rhythmus der Natur.
Jakob erkannte, dass seine Aufgabe nicht nur darin bestand, Honig zu ernten. Es geht darum, den Tanz zwischen Mensch und Natur zu respektieren, die Zyklen der Erde zu ehren und mit den Bienen im Einklang zu leben. Er war nicht nur ein Imker – er war Teil eines größeren Ganzen, ein stiller Hüter des Gleichgewichts, der das Geschenk der Bienen mit Demut annahm.
An jenem Abend, als die letzten Sonnenstrahlen den Horizont küssten, summten die Bienen noch leise in ihren Stöcken, und Jakob wusste, dass er – wie sie – ein Kind der Erde war. Ein Imker, der nicht nur Honig erntete, sondern die tiefe Weisheit und Verbindung, die Mutter Erde jedem schenkte, der bereit war, zu lauschen.
Diese Geschichte zeigt die enge Beziehung zwischen dem Imker und den Bienen sowie die tiefe Verbundenheit mit Mutter Erde. Sie unterstreicht, dass der Imker nicht nur mit den Bienen arbeitet, sondern Teil eines größeren natürlichen Kreislaufs ist, der das Gleichgewicht der Natur aufrechterhält. Ich hoffe, sie spricht dich an!
Eigener Wachskreislauf
Hygiene und Krankheitskontrolle
Imker, die ihren eigenen Wachskreislauf pflegen, vermeiden den Kauf von Wachs aus externen, möglicherweise unsicheren Quellen. Externes Wachs kann mit Schadstoffen, Pestiziden oder Krankheitskeimen wie dem Erreger der amerikanischen Faulbrut belastet sein. Durch die Wiederverwertung eigenen Wachses bleibt die Hygiene hoch und das Krankheitsrisiko im Bienenvolk niedrig.
Pestizid- und Schadstoffvermeidung
Industriell bezogenes Bienenwachs kann Rückstände von Pestiziden oder Chemikalien enthalten, die langfristig die Bienengesundheit beeinträchtigen. Im eigenen Kreislauf kann der Imker kontrollieren, dass nur unbelastetes, selbst produziertes Wachs verwendet wird. So bleibt die Belastung für die Bienen gering und die Wachsqualität hoch.
Erhaltung natürlicher Wachsqualität
Das Wachs der Bienen ist nicht nur ein Baumaterial, sondern speichert auch Pheromone, die das Verhalten der Bienen beeinflussen. Ein Kreislauf mit eigenem Wachs erhält diese natürlichen Duftstoffe und sorgt dafür, dass die Bienen das Wachs leichter annehmen und sich im Stock wohlfühlen.
Nachhaltig- & Umweltfreundlichkeit
Ein geschlossener Wachskreislauf ist ein nachhaltiger Ansatz. Indem der Imker altes Wachs recycelt, statt neues zu kaufen, spart er Ressourcen und minimiert Abfall. Dieser Kreislauf unterstützt die Idee der Kreislaufwirtschaft, in der die eingesetzten Rohstoffe vollständig und wiederholt genutzt werden, was die Umweltbelastung verringert.
Kostenersparnis
Da das Einkaufen von Bienenwachs relativ kostspielig sein kann, reduziert ein eigener Kreislauf langfristig die Ausgaben. Die Umwandlung von alten Waben und Wachsabfällen zu neuen Mittelwänden oder Bauwachs ist effizient und kostensparend.
Bienenwohl durch Wachsqualität
Bienen brauchen reines, ungesäubertes Wachs, um Brut und Nahrung gut zu schützen. Ein geschlossener Wachskreislauf sichert diese Qualität und sorgt so für ein gesundes Brut Nest und stabilere Waben.
Königinnenvermehrung
Starkes, gesundes Volk
Widerstandskraft gegen Krankheiten
Erhöhte Honigproduktion
Vermeidung von Schwärmen
Längere Lebensdauer der Königin
Gutes Verhalten des Volkes
Stabile Wabenkonstruktion und Ordnung im Bienenstock
Bessere Anpassung an Jahreszeiten und Wetterbedingungen
Stabilität bei Umweltveränderungen und Belastungen
Wirtschaftlicher Vorteil für den Imker
Bienenschwärme
Hilfe für Bienenschwärme
– Gemeinsam schützen wir die Bienen
Ein kleines Dankeschön: Als Finder eines Bienenschwarms erhaltet ihr von uns ein Glas unseres Honigs. So tragt ihr nicht nur dazu bei, die Bienen zu schützen, sondern könnt auch den süßen Lohn der Natur genießen.
"Der gerettete Schwarm"
An einem warmen Sommertag summte das kleine Dorf friedlich unter der Sonne. Die Felder stehen in voller Blüte, und das Summen der Bienen erfüllten die Luft. Doch an diesem Nachmittag bemerkte Lena, die gerade durch den Garten ging, ein ungewöhnliches Geräusch – ein lautes, gleichmäßiges Summen, das von den Bäumen am Waldrand kam.
Als sie hinsah, entdeckte sie einen großen Bienenschwarm, der sich aus seinem Bienenstock gelöst hatte. Tausende von Bienen flogen in die Luft, als ob sie einen neuen Platz suchten, um sich niederzulassen. Lena wusste, dass ein Bienenschwarm, der keinen sicheren neuen Unterschlupf fand, in der Wildnis nur schwer überleben würde. Die Hitze des Sommers, die Kälte der Nacht und die vielen Gefahren für die Bienen ließen ihre Chancen schwinden zu überleben.
Schnell erinnerte sie sich an den Imker Jakob, der schon viele Male über die Bienen im Dorf gesprochen hatte. Er hatte den Dorfbewohnern beigebracht, wie wichtig es sei, einen Imker zu benachrichtigen, wenn man einen Schwarm entdecke. „Ein Bienenschwarm ist wertvoll“, hatte Jakob erklärt. „Wenn er sich zu weit vom Bienenstock entfernt, überlebt er oft nicht allein.“ Aber ich kann ihn einfangen und ihm ein sicheres zu Hause schaffen.
Lena zögerte keine Sekunde und rannte zum Haus, um Jakob zu informieren. Der Imker war dankbar für ihren Anruf und machte sich sofort auf den Weg. Mit einem ruhigen und erfahrenen Blick sah er den Schwarm und wusste, was zu tun war. Behutsam platzierte er eine Schwarmfangkiste unter dem Baum und begann leise zu sprechen, während er die Bienen vorsichtig in die Schwarmkiste logierte.
„Die Bienen wissen, dass ich hier bin, um ihnen zu helfen“, sagte Jakob, während er die letzten Bienen in Sicherheit brachte. Lena beobachtete fasziniert, wie ruhig und bedacht Jakob mit dem Schwarm umging. Innerhalb kurzer Zeit hatte er den Schwarm in seiner Obhut genommen, bereit, ihn zu seinem Bienenstock zu bringen, wo die Bienen einquartiert werden.
„Ohne deine Benachrichtigung hätte sie vielleicht nicht überlebt“, sagte Jakob, als er den Schwarm sicher in die Kiste verstaute. „Du hast ihnen geholfen, und das werde ich nicht vergessen.“
Am nächsten Tag klopfte es an Lenas Tür. Als sie öffnete, stand Jakob da, ein Glas seines besten Honigs in der Hand. „Als Dank für deine Hilfe“, sagte er lächelnd und reichte ihr das Glas. „Dieser Honig stammt von denselben Bienen, die du gestern gerettet hast.“ Du hast dazu beigetragen, dass sie weiterhin leben und aufblühen können.“
Lena nahm das Glas mit einem Lächeln entgegen und überraschte die Verbindung zwischen sich, den Bienen und der Natur. Sie wussten, dass sie nicht nur den Schwarm gerettet hatte, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Natur gepflegt hatte – eine wertvolle Lektion, die in diesem süßen Glas Honig eingefangen war.
"Unsere Bio-Zertifizierung"
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die Beuten müssen aus natürlichen Materialien bestehen
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im Umstellungsjahr muss das gesamte Wachs in der Beute gegen Naturwabenbau oder zertifiziertes Bio-Wachs ausgetauscht werden.
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gegen die Varroa-Milbe behandeln wir nur noch mit natürlichen Mitteln, wie Milchsäure, Essigsäure, Oxalsäure oder Menthol, Eukalyptol, Kampfer, Thymol, Fangwabe ...
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Wir achten auf einen geschlossenen Wachskreislauf – frei von Rückständen- zertifiziertes Bio-Wachs-Naturwabenbau.
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Die Bienen behalten einen Teil ihres eigenen Honigs als Winterfutter – wir entnehmen nur Überschüsse und füttern nur noch mit Bio-zertifiziertem Bienenfutter.
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Honig, Pollen und Oxymel stammen aus reiner Bio-Imkerei.
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Jedes Glas und jede Flasche trägt die Kraft der Natur – unverfälscht und voller Leben.
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Die Bio-Zertifizierung von API BIO bestätigt dies offiziell und jährlich neu.
Über mich - Warum ich imkere
Denn wer den Bienen zuhört, findet Frieden –
und wer mit ihnen arbeitet, erkennt den Sinn.“ 🐝
Schon bald hat mich das Bienenvolk in seinen Bann gezogen. Wie dieses kleine Wunderwesen zusammenarbeitet – strukturiert, selbstlos und im Einklang mit der Natur – hat mich sofort an das erinnert, was ich Jahrzehnte lang im Beruf gelebt habe.
Über 30 Jahre leitete ich mein eigenes Handelsunternehmen mit vielen Mitarbeitern. Ich habe gelernt, dass gute Führung bedeutet, das Ganze im Blick zu behalten, Entscheidungen mit Verantwortung zu treffen und Vertrauen zu schenken. All das finde ich heute bei meinen Bienen wieder – nur leiser, klarer und friedlicher.
Das Imkern ist für mich ein Stück Erdung geworden. Ein Rückweg zur Natur, zu Achtsamkeit und zum Wesentlichen. Ich sehe in jedem Glas Honig nicht nur ein Produkt, sondern einen Dank an die Erde und an ein faszinierendes Volk, das uns täglich zeigt, was Miteinander wirklich heißt.